w w w . k w s – g e n t e c h n i k f r e i . d e

Wir fordern die KWS Saat AG auf, ihre Freisetzungen mit gentechnisch veränderten Zuckerrüben abzubrechen! Für eine gentechnikfreie KWS und eine gentechnikfreie Landwirtschaft!

BASF und Monsanto geben auf – KWS investiert

Ende August kündigte der Gentechnikriese Monsanto ersatzlos seinen Gentechnik-Lobbyisten  und Deutschlandsprecher Andreas Thierfelder. Laut Konzernaussagen wolle man die Arbeit mit der Grünen Gentechnik auf  Ländern konzentrieren, in denen mehr Akzeptanz für die Agro-Gentechnik herrscht. Anfang 2012 kommt die Meldung, dass BASF seine Gentechniksparte in die USA verlegen wird. Der weltgrößte Chemiekonzern hat den europäischen Pflanzenbiotechnologie-Markt aufgegeben. Auch hier wird die Entscheidung mit mangelnder Akzeptanz von VerbraucherInnen , LandwirtInnen und PolitikerInnen begründet. Es scheint ein Umdenken zu beginnen. Ein Umdenken, welches 80 % der Deutschen mit ihrem klaren Nein zur Gentechnik schon lange fordern. Doch nicht alle haben diesen neuen Kurs erkannt. So beantragte der Saatgutkonzern KWS Saat AG letzte Woche beim Bundesamt für Verbraucherschutz einen Antrag zur Genehmigung zur Freisetzung von gentechnisch veränderten Zuckerrüben für den Zeitraum 2012 bis 2018. Laut der Hessisch/ Niedersächsische Allgemeine Zeitung wird es zwar 2012 keinen Freilandversuche geben aber die Flächen will KWS Vorsorglich bereithalten.

PM zum Thema: Pressemitteilung 26.1.2012

Sitzblockade bei KWS Hauptversammlung

Einbeck/Witzenhausen. Den Auftakt ihrer jährlichen Aktionärsversammlung haben sich die Verantwortlichen der Einbecker KWS Saat AG gewiss anders vorgestellt. Der Grund: Unter dem Motto „Gentechnik sucht Hintertürchen – nein zu Schwellenwerten im Saatgut“ entwickelte sich vor dem Haupteingang des weltweit agierenden Saatgutkonzerns eine bunte Sitzblockade. Rund 100 Menschen und verschiedene Traktoren haben sich dort versammelt – und kein Weg führte an ihnen vorbei. Und nun? Nur durch ein ‚Hintertürchen’ konnten die KWS Aktionäre auf das Firmengelände gelangen.

Erste Pressereaktionen:

NDR  (Video, Text, Bilder)

Junge Welt (Print)

Göttinger Tageblatt (Print)

Stadtradio Göttingen

Keine-Gentechnik.de

Unsere Pressemitteilung: hier
Bilder: hier

Planungen zur KWS Aktionärsversammlung beginnen!

Am 14. Dezember wird wieder die jährliche KWS-Hauptversammlung in Einbeck stattfinden. Wie schon in den letzten Jahren werden wir uns auch in diesem Jahr mit bunten Protesten zu Wort melden um die KWS von der Fahlscheit der Agro-Gentechnik zu überzeugen. Falls Sie Lust haben sich an den Protesten zu beteiligen melden sie sich einfach bei uns. Gerne können wir Ihnen auch eine Stimmkarte und somit ein Rederecht zur Verfügung stellen.

Protestaktion 2010

Wir nehmen die Gentechnik – Propaganda nicht hin!

Protestaktionen zum Innoplanta-Forum 2011.

Am 5. und 6. September findet wieder einmal das Innoplanta-Forum in Üplingen statt. Dort treffen sich jährlich Befürworter der Agrogentechnik aus der ganzen Bundesrepublik um sich zu vernetzen und sich gegenseitig ideologisch die Köpfe zu waschen. So kommen VertreterInnen verschiedener Gentechnik-Konzerne wie z.B. der Vorstandvorsitzende des deutschen Gentechpioniers KWS Saat AG, Philip von dem Busche, der es sich nicht nehmen ließ, die Kritik an der Agrogentechnik verächtlich zu kommentieren. Weiter gehören VertreterInnen von Bayer, BASF, Monsanto, sowie VertreterInnen der Kontroll- und Überwachungsbehörden, selbst-erklärte Lobbyisten und Gentechnik befürwortende WissenschaftlerInnen zu den gern gesehenen Gästen. Bekannte KritikerInnen der Agrogentechnik werden dagegen auch mal wieder ausgeladen. Das ganze findet auf dem Gelände der „BioTechFarm Üplingen“ statt. Kernstück ist ein Schaugarten, der Besuchergruppen die Vorzüge gentechnisch veränderter Pflanzen nahe bringen soll. Die Eigentümerin der Flächen und Immobilien, „Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz“, lädt für den 27.8. im braunschweiger Löwenwall 16 ab 16.30 Uhr zu einem Gartenfest ein und freut sich sicher über Gentechnik-kritische TeilnehmerInnen. Eintritt ist frei.

Wir wollen uns der Propaganda der Gentechnikprofiteure entgegensetzen und laden ein zum Mitmachen. Wenn DU aus dem Raum Kassel, Göttingen oder Braunschweig kommst und dich an den Protesten in Üplingen um das Inoplantaforum beteiligen willst, kannst Du gerne wegen Mitfahrgelegenheiten Kontakt zu uns aufnehmen.

Flyer zu selber ausdrucken: hier

Weitere Informationen

Kritische Seiten:

www.biogeldfarm.de.vu

www.biotech-seilschaften.de.vu

Veranstalter des Innoplanta-Forums:

www.innoplanta.com

Eigentümerin von Flächen und Immobilien:

„Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz“ http://www.sbk-bs.de/

 

GV-Zuckerrüben von Monsanto bei Nienburg teilweise zerstört!

Die letzten Wochen waren sehr ereignisreich: Schon Ende Mai ist das Feld mit den gentechnisch veränderten Zuckerrüben (H7-1) von der KWS bei Wetze von Unbekannten teilweise unschädlich gemacht worden.

In den vergangenen Wochen wurde von Unbekannten erst an den Standorten in Groß Lüsewitz und Üplingen Gentechnik-Pflanzen unschädlich gemacht worden.

Nun traf es auch die Firma Monsanto (in Partnerschaft mit der KWS) die Gentechnik-Zuckerrübe H7-1 bei Nienburg freigesetzt hatte. Unbekannte machten wohl mit ihren Füßen in der Nacht vom 21. auf den 22. Juli diese Gentechnik-Konstrukte wenigstens teilweise unschädlich (Quelle: http://linksunten.indymedia.org/de/node/44128). Die Feldbefreier konnten in allen Fällen unerkannt davon kommen.

Nochmal die Zusammenfassung der bisherigen
(Teil-)Feldbefreiungen in diesen Jahr 2011:

  1. Wetze (bei Northeim), Südniedersachsen:
    GV-Zuckerrüben (H7-1 der KWS)
  2. Groß Lüsewitz (Agro-Biotechnikum), Mecklenburg-Vorpommern:
    GV-Weizen, GV-Kartoffeln
  3. Üplingen (Gentech-Schaugarten), Sachsen-Anhalt:
    GV-Kartoffeln, GV-Weizen, GV-Mais
  4. Nienburg, Ortsteil Gerbitz, Sachsen-Anhalt:
    GV-Zuckerrüben (H7-1 von Monsanto, Partner von KWS)
    Link: http://linksunten.indymedia.org/de/node/44128

Mehr Informationen zu allen Feldbefreiungen finden sie auf www.keine-gentechnik.de im  Archiv unter „Nachrichten“!

KWS und das Märchen vom Dialog

In einer Pressemitteilung vom 28.6.2011 mit dem Titel „Zum Stand der KWS Freilandversuche in Wetze“ hat uns die KWS heftig angegangen. Wir nehmen zur den Anschuldigungen und dem gesamten Text wie folgt Stellung.
Stellungnahme lesen

Hier die vorausgegangenen Meldungen:

Reaktion der KWS vom 28. Juni: hier
Unsere PM vom 22. Juni: hier

Gentechnik-Rüben der KWS Saat AG teilweise zerstört

Gestern Nachmittag bestätigte ein Sprecher der KWS Saat AG gegenüber unserer Initiative eine Meldung die bereits seit dem 6. Juni 2011 im Internet zu lesen ist. Ein Versuchsfeld  der KWS, bei Wetze in Südniedersachen, auf dem die umstrittene gentechnisch veränderte Zuckerrübe H7-1 angebaut wird, wurde von Unbekannten teilweise zerstört. Den Umstand, dass KWS diese Meldung bislang nicht öffentlich machte begründete der Sprecher Henning von der Ohe mit dem laufenden Ermittlungsverfahren.

Pressemitteilung:  Gentechnik-Rüben der KWS Saat AG teilweise zerstörtlzerstörung.pfd

Radiodiskussion Nachhören

Am Mittwoch den 1. Juni gab es ein rund einstündiges Streitgespräch zwischen einem Vertreter unserer Initiative und Frau Michalek von der KWS Saat AG. Hier der Mitschnitt der Sendung.

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Diskussion im Radio

An diesem Mittwoch den 1. Juni wird es von 10-11 Uhr im Stadtradio Göttingen ein Streitgespräch zwischen einem Vertreter unserer Initiative und jemandem von der KWS geben. Wir freuen uns auf die Gesprächsrunde und natürlich über Zuhörerinnen und Zuhörer.

Livestream unter: www.stadtradio-goettingen.de

 

Bauernsternfahrt nach Berlin


Am 29. Mai setzen sich im Allgäu, in Ostfriesland und wenige Tage später auch in Hessen und in Mecklenburg-Vorpommern junge Bäuerinnen und Bauern der jungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL) sowie des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter Niedersachsen (BDM) zu einer Bauern-Sternfahrt nach Berlin in Bewegung, „auf dem Weg in eine bäuerliche Zukunft“. Sie fordern von der Bundesregierung, ihre Blockadehaltung zur Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik aufzugeben zugunsten einer bäuerlichen, fairen, tiergerechten und ökologischen Landwirtschaftspolitik – komm mit!

- zum Mobilisirungsvideo -

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